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Öffnungszeiten

Montag-Freitag
07.20-20.40 Uhr

Samstag
Babyschwimmen von 09.00-12.15 Uhr

Sonntag
Babyschwimmen von 09.00-13.00 Uhr

Viele Schwimm- und Thermalbäder wie auch das KPW Garbsen bieten Aquafitness-Kurse an. Und Gesundheits- und Freizeitsportler jeden Alters nehmen das Angebot gerne wahr. Aus diesem Grund gehören Sportbegeisterte, die durchs Wasser joggen oder ihren Körper mit Aquaübungen dehnen und strecken, mittlerweile zu alltäglichen Besuchern eines Schwimmbads. Die Firma KPW Döhren führt wöchentlich über 50 Wassergymnastikkurse mit ca. 500 Teilnehmern durch.

Im Gegensatz zur klassischen Wassergymnastik wendet sich die Aquafitness an ein breiteres Publikum. Außerdem macht sie sich mehr als es bei Wassergymnastik der Fall ist gezielt die Eigenschaften des Wassers zunutze, anstelle "nur" die Übungen ins Wasser zu verlegen. Die Übungen erfolgen im, mit und gegen das Wasser. Zudem dient Aquatraining nicht nur dem Zweck einer Rehabilitation nach einer Erkrankung. Bei Aquafitness treten vielmehr Faktoren wie Spaß, Spiel, Fitness und Gesundheit in den Vordergrund – ohne den therapeutischen Nutzen des Aquatrainings außer Acht zu lassen.

Aquafitness-Konzepte stärken vor allem die Muskeln und verbessern die Fähigkeit, Bewegungen zielgerichteter und effektiver auszuführen (sog. Koordinations-fähigkeit). Aquafitness stärkt Herz, Kreislauf und beugt Rückenschmerzen vor.

Aquatraining schont die Gelenke. Der Grund: Der Auftrieb des Wassers reduziert das Körpergewicht um fast 90 Prozent. Aus diesem Grund eignen sich Aquafit-ness-Programme besonders für Menschen mit Übergewicht oder chronischen Gelenkerkrankungen (z.B. Rheuma oder Arthrose). Auch bei Sportverletzungen ist Aquatraining sehr empfehlenswert. Nicht ohne Grund trainieren etwa Leistungs-sportler, beispielsweise nach einer Knie-Operation, nach einem Eingriff intensiv im Wasser. Sie kräftigen dadurch die Muskeln ohne das betroffene Gelenk zu über-lasten.

Der Auftrieb im Wasser, Wasserdruck und Wasserwiderstand sorgen für Trainingsbedingungen, die man an Land so nicht vorfindet. Das macht Aquafitness zu einer besonderen Form des Gesundheitssports. Denn Aquafitness nutzt ganz gezielt die besonderen Eigenschaften des Wassers, um die Gesundheit zu fördern. Das Aquatraining wirkt sich dabei besonders auf folgende Bereiche positiv aus:

Stärkung des Immunsystems

Der Kältereiz des Wassers stärkt das Immunsystem des Körpers gegenüber Krankheitserregern wie Viren und Bakterien. So ist zum Beispiel erwiesen, dass Wassersportler seltener an einer Bronchitis erkranken.

Verbesserung der Atmung

Der Wasserdruck presst die Lungen zusammen und sorgt dafür, dass mehr Kohlendioxid abgeatmet wird. Außerdem erschwert der Wasserdruck das Einatmen: Die Atemmuskulatur muss mehr arbeiten und wird mit der Zeit kräftiger. Eine kräftigere Atemmuskulatur vertieft die Atmung, wodurch mehr Sauerstoff in unser Blut gelangen kann.

Training der Blutgefäße

In der Regel liegt die Wassertemperatur unter der Körpertemperatur. Die geringere Wassertemperatur bewirkt, dass sich die Blutgefäße (Arterien und Venen) beim Aufenthalt im Wasser zusammenziehen. Verlässt man das Wasser wieder, erwärmt sich der Körper und die Gefäße weiten sich.

Dieser Wechsel zwischen Gefäßverengung und Gefäßerweiterung ist wie ein Fitnesstraining für die Blutgefäße: Sie werden kräftiger und bleiben elastisch. Aus diesem Grund gilt das Training im Wasser als ideales Mittel, um zum Beispiel Venenerkrankungen (z.B. Krampfadern) vorzubeugen.

Training von Herz und Kreislauf

Egal ob an Land oder im Wasser: Regelmäßiges Ausdauertraining ist ein ideales Fitness-Programm für Herz und Kreislauf. Wer regelmäßig joggt, schwimmt oder sich mit Aquajogging fit hält beugt zum Beispiel Bluthochdruck, Übergewicht und einem zu hohen Cholesterin-Spiegel vor. Dadurch sinkt das Risiko für Erkrankungen wie Diabetes, Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Rückenschmerzen vorbeugen

Aquafitness-Übungen stärken die Rückenmuskulatur. Besonders Muskeln, die tiefer im Inneren des Körpers liegen, lassen sich durch spezielle Aquaübungen kräftigen. Dadurch verbessert sich die gesamte Körperhaltung. Zudem lösen die sanften Bewegungen im Wasser Verspannungen, die häufig für Rückenprobleme verantwortlich sind.

Massage der Haut

Wasserdruck, Wasserwiderstand und die Bewegung, die man im Wasser selbst erzeugt, massieren die Haut. Dadurch regen sie die Hautdurchblutung an – die Körperhülle bleibt langfristig elastisch und geschmeidig. Allerding sollte man nicht vergessen, sich nach dem Aquatraining einzucremen. Denn besonders gechlortes Wasser entzieht der Haut Fette.

Entspannung

Der Aufenthalt im Wasser wirkt beruhigend auf das Nervensystem. Hierfür wird besonders eine Eigenschaft des Wassers verantwortlich gemacht: der Auftrieb. Denn der Auftrieb des Wassers kann das entspannende Gefühl des Getragen-Werdens und der Leichtigkeit vermitteln.

Krankheiten behandeln

Von den speziellen Wirkungen des Trainings im Wasser können übrigens nicht nur gesunde Menschen profitieren: In vielen Fach- und Rehabilitationskliniken ist Aquafitness ein fester Bestandteil der Therapie. Aquafitness ist beispielsweise zur Behandlung folgender Krankheiten und Beschwerden zu empfehlen:

  • Verschleißerkrankung (Arthrose), besonders an Hüft- und Kniegelenk
  • Wirbelsäulensyndrom (z.B. nach Bandscheibenvorfall)
  • Haltungsschwäche,
  • Muskelschwäche,
  • Bindegewebsschwäche,
  • Durchblutungsstörung
  • Venenleiden (z.B. Krampfadern),
  • Erkrankungen, die mit erhöhter Muskelanspannung verbunden sind (z.B. Hexenschuss, Muskelverhärtungen),
  • Übergewicht und Adipositas,
  • Trainingsmangel

Auch Leistungssportler nutzen die Vorzüge des Aquatrainings. So halten sich viele Spitzensportler insbesondere nach Verletzungen mit Aquafitness aktiv.

Für wen ist Aquafitness nicht geeignet?

Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen können durchaus an Aquafitness-Kursen teilnehmen. Betroffene sollten die Teilnahme allerdings mit dem behandelnden Arzt abstimmen. Denn bestimmte Erkrankungen erfordern, dass während des Trainings ein Arzt anwesend ist. Denn der erhöhte Wasserdruck fordert das Herz-Kreislauf-System mehr, als es an Land der Fall ist. In folgenden Fällen sollte das Aquatraining grundsätzlich vermieden werden:

  • Herzschwäche (Herzinsuffizienz)
  • Schwere Herzrhythmusstörungen
  • Angina-pectoris-Anfälle(Schmerzen in der Brust, die bis in den linken Arm ausstrahlen)
  • bei sehr hohem Blutdruck

Außerdem ist das Training im Wasser bei offenen Wunden nicht empfehlenswert. Das gilt besonders, bei einem sogenannten offenen Bein im Rahmen einer Venenerkrankung.

Weitere Einschränkungen, die gegen das Aquatraining sprechen, sind:

  • Anfallsleiden (z.B. Epilepsie)
  • akutes Asthma
  • Hauterkrankungen

Generell gilt: Falls Sie von einer Erkrankung betroffen sind, sprechen Sie mit Ihrem behandelndem Arzt, bevor Sie an einem Aquafitness-Kurs teilnehmen. Sportmotivierte über 40 Jahre sollten sich von einem Arzt vorab checken lassen. Der Arzt untersucht Sie sportmedizinisch und testet Ihre Belastbarkeit. Dadurch kann er Erkrankungen ausschließen und Ihnen Tipps für die richtige Belastung und Dosierung Ihres Sportprogramms geben.

KPW Garbsen steht für Behandlungsqualität

Deswegen wurden wir unter anderem von folgenden Kostenträgern als Anbieter anerkannt: